Wer mich mag, der mag mich so wie ich bin, und wer nicht, der läßt es halt bleiben...
Alles nun, was immer ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, also tut auch ihr ihnen; (Matthäus 7,12)
Das war das wahrhaftige Licht,welches, in die Welt kommend,jeden Menschen erleuchtet(Joh.1,9):
JESUS CHRISTUS!
JESUS IST SIEGER, was können uns Menschen da noch anhaben?
Und der HERR rief Mose auf den Gipfel des Berges,
und Mose stieg hinauf!(2.Mose19,20)
Du bist was, Du kannst was! Nicht jammern, sondern handeln! Zeig Dich und lauf Dir den Kopf frei...Deine Stärke ist Dein Trumpf!
Der NCL Charity Run Berlin - Rom war ein absoluter Traum und ist mit Worten fast nicht zu beschreiben. Ich kann darum hier nur versuchen, einmal das, was mich am nachhaltigsten beeindruckt hat, und die Erlebnisse, die mir am Wichtigsten waren, aus meiner Sicht zu schildern. Zunächst mal war da die tolle Truppe, die über die gesamte Zeit zusammengehalten und wo Jeder Jeden unterstützt und motiviert hat. Das galt für Läufer und Helfer, Jeder war wichtig und ein Rad im Getriebe. Besonderer Dank hier stellvertretend an Uli Finkernagel, die zwar mit harter Hand, aber immer sympathisch, Organisation und Rennleitung im Griff hatte. Die meiste Zeit hab ich natürlich mit meiner 4er Laufgruppe 1 und der Gina Wibberg als Begleiterin und Fahrerin verbracht, eine ideale Mischung aus einem Österreicher, einem Hamburger(nicht zum essen), Vater und Tochter aus Salzkotten, und mir als Siegerländer.
Nun, was hat mich aber jetzt aus all den traumhaften Erlebnissen persönlich am meisten beeindruckt? Zunächst einmal das unsere Ostkanzlerin Angela Merkel einige ihrer ostdeutschen Landsleute schlichtweg vergessen zu haben scheint, denn in einigen Landstrichen dort sieht es immer noch aus wie zu besten DDR Zeiten, ich kam mir vor wie durchs finsterste Polen oder Russland zu laufen, die Straßen rissige Betonpisten oder grobsteiniges und löchriges Kopfsteinpflaster, Teer offenbar Mangelware wie einst Bananen! Und die Menschen wenig bis garnicht gesprächig, Kommunikation gleich null!
Noch Deutschland oder schon Polen?
Nach Bayern hin wurde es natürlich wieder viel interessanter, in Coburg und Regensburg wurden wir begeistert empfangen und am Abend im Quartier sorgte sogar ein Männerchor mit peppigem Gesang so richtig für Stimmung! Auch der Einlauf in der ansteigenden altehrwürdigen Fußgängerzone von Bad Tölz hatte was für sich, bemerkenswert hier die besondere Enge bei der Übernachtung, die aber auch schon wieder spaßige Seiten hatte!
Von Bad Tölz führte unser Weg über die Alpen nach Trento, hier lief ich mit Wallgau, Krün, Mittenwald, und über die deutsch österreichische Grenze bei Scharnitz bis Seefeld in Tirol, eine meiner Lieblingsetappen! Ein besonderes emotionales Erlebnis für mich war es dabei, durch Wallgau, den Heimatort von Biathlon Olympiasiegerin Magdalena Neuner zu laufen!
Von Trento führte uns die nächste Etappe durch die Emilia Romana und die Toscana nach Florenz, wo der Einlauf mit Polizeieskorte ein wahrhaft sensationelles Erlebnis war. Während in Deutschland nur die Volksbank in ihrer Werbung "den Weg frei macht", war es hier den Carabinieri vorbehalten, uns mitten durch den Verkehr von Florenz zu geleiten, in Deutschland undenkbar. Da wir am Abend in der Innenstadt von Florenz nach unserem Empfang nicht mehr wussten, wo wir zwei unserer Teamfahrzeuge abgestellt hatten, kamen wir Auto suchend noch zu einer zwar etwas unfreiwilligen, aber dennoch willkommenen Stadtbesichtigung(Die Autos haben wir nach "längerer" Suche wiedergefunden, lach).
Von Florenz aus ging es auf die letzte, aber für mich schönste und schwierigste Etappe, denn jetzt erwies sich die Toscana als richtig steil, wir mussten Steigungen von bis zu 12 % überwinden. Allerdings war das Laufwetter Gott sei Dank optimal und die wundervolle Landschaft mit traumhaften Ausblicken ließ alle Mühen schnell vergessen, die anspruchsvolle Strecke liefen wir sogar noch relativ entspannt und locker. Selbst Laufen auf höchstem Niveau kann noch ein wahnsinniger Genuss sein, Ardrenalin pur. Wir haben so die Toscana wie im Bilderbuch erlebt, ein Traum!
Nun, nach der Durchquerung der Toscana war es dann endlich soweit: ROM, das Ziel des NCL Charity run war erreicht! Rom mit Worten zu beschreiben wäre zu wenig, Rom muss man erleben! Dank der zentralen Unterbringung in einer Schulturnhalle fast mitten in der City konnten wir die Stadt direkt von Anfang an genießen und das altrömische Flair förmlich spüren. Die geschichtliche Faszination Roms war an jeder Ecke allgegenwärtig, aber auch die Freundlichkeit der Menschen. Ein Gebäude Roms ist wirklich prachtvoller als das andere, irgendwie konnte man das einstige römische Weltreich noch mit Händen fassen, da vieles sich sehr gut erhalten präsentiert. Besonders beeindruckend war für mich die fast schon unheimlich anmutende Größe des Colloseums, in dem ja bekanntlich unzählige Christen so grausam ermordet wurden, einer meiner emotionalsten Eindrücke Roms. Überhaupt nichts empfunden hatte ich dagegen im Vatikan und auf dem Petersplatz, der mit seinen Stuhlreihen und Riesenleinwänden eher einem riesigen Openair Kino als dem Ort höchster katholischer Geistlichkeit glich. Für normale Christen ist der Vatikan mitsamt Papst ja auch völlig bedeutungslos, dementsprechend auch mein Gefühl der Gleichgültigkeit an diesem Ort. Außerdem wird der Papst von seinen Fans dermaßen vergöttert, das auf der Dachterrasse des Petersdomes sogar ein Souvenirladen mit allerlei päpstlichem Klimbim für klingende Kassen der katholischen Kirche sorgt. Wie gesagt, der Vatikan ist alles, nur nicht geistlich. Und Rom ist eine so große und schöne Stadt, das man getrost auf den Papst dort verzichten kann. Und die Italiener selbst interessiert der Papst noch am allerwenigsten, die leben so locker und ausgelassen wie man es von ihnen kennt und lassen Rom Tag und Nacht pulsieren. An jeder Ecke der Stadt gibt es etwas zu sehen und ist etwas los. Mein Lieblingsgebäude in Rom ist ein monumentaler, schneeweißer Regierungspalast aus der Zeit Mussolinis, ein wahres Wunderwerk römischer Architektur vom dem ich total fasziniert war. Traumhaft das alles so intensiv erleben zu dürfen, wir konnten uns in ganz Rom zu Fuß wunderbar bewegen, und wenn wir mal entspannen wollten, brachte uns ein doppelstöckiger Sightseeingbus von einer Ecke in die andere. Über den römischen Stadtverkehr schreibe ich hier nichts weiter, nur das dieser für uns Deutsche äußerst gewöhnungsbedürftig daherkommt, denn die Italiener haben die Verkehrsregeln bestimmt nicht erfunden und das wichtigste Autoteil ist eine möglichst lautstarke Hupe. Das römische Verkehrschaos ist teilweise so perfekt das es einfach
schon wieder wunderbar funktioniert. Fazit: Es lohnt sich Rom zu sehen und dieses Flair zu entdecken, eine wahrhaft traumhafte Stadt, aber immer mit dem Gedanken an das was uns die Bibel über Rom sagt und berichtet...Denn nur so kann man Rom fühlen und verstehen!
JESSY KEPPLER mit Ihrer neue Hitsingle:
Du bist der Punkt auf meinem i
JETZT unter: www.jessy-keppler.de